Geräteübergreifende Zuordnung: Wie man das Engagement auf verschiedenen Geräten misst

A woman floating in the air with screens swirling around her.

Heutzutage wechseln die Kunden ganz locker zwischen verschiedenen Geräten. Ein Kunde könnte deine Social-Media-Anzeigen auf seinem Smartphone anschauen, Produkte auf einem Tablet recherchieren und den Kauf dann auf einem Desktop-Computer oder Laptop abschließen. Dieses stark fragmentierte Verhalten macht es für Marketingfachleute echt schwierig zu verstehen, was tatsächlich das Engagement und die Konversionen fördert.

Die geräteübergreifende Attribution hilft Teams zu verstehen, wie Touchpoints auf verschiedenen Geräten zu diesen tollen Ergebnissen beitragen. Du musst immer bedenken, dass die Zuordnung nie perfekt ist. In diesem umfassenden Leitfaden erfährst du aber, wie das geräteübergreifende Tracking funktioniert, was es kann und wie Top-Vermarkter verantwortungsbewusst damit umgehen. Du wirst auch sehen, wie Tracking-Links und QR Codes als grundlegende Tools dienen, um die Nutzeraktivitäten auf Link-Ebene zu beobachten, und wie Bitly die Transparenz deiner Marketingmaßnahmen unterstützt, ohne deine kompletten Marketing-Analyseplattformen zu ersetzen.

Hinweis: Die unten aufgeführten Marken und Beispiele haben wir bei unserer Online-Recherche für diesen Artikel gefunden.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Leute wechseln ganz natürlich zwischen Geräten, deshalb hilft Attribution den Marketern, die Customer Journey eher in Richtung zu verstehen, statt absolute Werte zuzuweisen.

  • Deterministisches Matching und probabilistisches Matching haben jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die meisten Marketingteams nutzen mehrere Modelle, um das Engagement richtig zu verstehen.

  • Wenn du in deinen Marketingkampagnen immer Kurzlink-Tracking-Analysen und QR Codes nutzt, bekommst du einen besseren Überblick darüber, wie und wo die Interaktion auf den verschiedenen Geräten stattfindet.

  • Klicks und Scans sind zuverlässige Signale für das Interesse, auch wenn neue Datenschutzregeln das Tracking auf Personenebene einschränken.

  • Cross-Device-Attribution ist am nützlichsten, wenn du sie für die richtigen Fragen nutzt, mit zuverlässigem Tracking kombinierst und zusammen mit umfassenderen Analysetools interpretierst.

Was ist Cross-Device-Attribution und warum ist sie wichtig?

Cross-Device-Attribution ist der genaue Prozess, bei dem man herausfindet, wie Leute mit Marketing-Touchpoints auf verschiedenen Geräten interagieren, bevor sie was machen. Diese Vorgehensweise zeigt genau, wie sich die Leute in der echten Welt wirklich verhalten. Es geht nicht nur darum, wie Analysesysteme das Nutzerverhalten am liebsten messen. 

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Die Zuordnung zu einem einzigen Gerät ist in modernen Marketingumgebungen echt unzureichend. Kunden entdecken, recherchieren und kommen immer wieder zu deiner Marke zurück, und zwar in ganz unterschiedlichen Situationen. Geräteübergreifendes Tracking hilft dir dabei, die Customer Journey besser zu verstehen.

Wie die geräteübergreifende Attribution funktioniert

Die geräteübergreifende Zuordnung hängt stark davon ab, dass man Nutzungsmuster erkennt. Diese Muster deuten darauf hin, dass mehrere digitale Interaktionen von genau derselben Person stammen. Der Tracking-Prozess besteht normalerweise aus einer komplizierten Mischung aus eindeutigen Identifikatoren, digitalen Signalen und algorithmischen Annahmen.

Deterministisches Matching

Deterministisches Abgleichen basiert auf bekannten, eindeutigen Identifikatoren. Du kannst eine bestimmte Benutzer-ID, einen angemeldeten Account oder eine E-Mail-Adresse verwenden, um einen Kunden über eine mobile App und einen Webbrowser zu verfolgen. Dieser deterministische Ansatz liefert supergenaue Daten, ist aber immer noch eingeschränkt, was Umfang und allgemeine Verfügbarkeit angeht.

Wahrscheinlichkeitsbasierte Zuordnung

Probabilistisches Matching nutzt sekundäre Signale, um Verbindungen zwischen verschiedenen Geräten zu schätzen. Maschinelles Lernen und ausgeklügelte Algorithmen können Gerätetypen, Standortmuster und allgemeines Verhalten analysieren, um umfassende Nutzerprofile zu erstellen. 

Probabilistische Modelle sind zwar nicht so genau wie deterministisches Matching, aber dafür viel flexibler in deinen digitalen Kampagnen. Du musst immer daran denken, den Datenschutz der Verbraucher und eine verantwortungsvolle Datenerfassung in den Vordergrund zu stellen, wenn du diese probabilistischen Techniken einsetzt.

Gängige geräteübergreifende Attributionsmodelle

Attributionsmodelle legen fest, wie deine Analyseplattform die Wertigkeit über Touchpoints und Geräte verteilt. Zu den gängigen Multi-Touch-Attributionsmodellen gehören:

  • First-Touch-Modell

    • So geht’s: Schreibt 100 % des Conversion-Guthabens der allerersten Interaktion eines Kunden mit deiner Marke zu und ignoriert alle nachfolgenden Touchpoints.

    • Am besten geeignet für Verstehen, welche Marketingkanäle am besten funktionieren, um die erste Markenbekanntheit und die Lead-Generierung am Anfang des Trichters zu steigern.
  • Last-Touch-Modell

    • So geht’s: Schreibt 100 % des Conversion-Credits dem letzten Touchpoint zu, mit dem der Kunde unmittelbar vor dem Verkauf oder der Conversion interagiert hat.

    • Am besten geeignet für Finde raus, was die Leute am Ende des Kaufprozesses wirklich bewegt, und schau genau, welche Kampagnen zum Abschluss führen.
  • Lineares Modell

    • So geht’s: Verteilt die Conversion-Punkte gleichmäßig auf alle Berührungspunkte, die der Kunde während seiner Customer Journey hatte (bei 4 Berührungspunkten bekommt jeder 25 % der Punkte).

    • Am besten geeignet für Den ganzen Marketing-Trichter ganzheitlich checken, ohne den Anfang oder das Ende der Customer Journey zu verzerren.
  • Positionsbasiertes (U-förmiges) Modell

    • So geht’s: Verteilt den Großteil der Wertigkeit auf den ersten und letzten Touchpoint (normalerweise 40 % auf den ersten und 40 % auf den letzten Touchpoint), während die restliche Wertigkeit (20 %) gleichmäßig auf alle dazwischenliegenden Touchpoints verteilt wird.

    • Am besten geeignet für Firmen, die sowohl die anfängliche Kundengewinnung als auch den letzten Auslöser für die Conversion echt wichtig finden, aber auch die Schritte dazwischen nicht vergessen.
  • Zeitverfallsmodell

    • So geht’s: Je näher die Touchpoints am eigentlichen Conversion-Ereignis liegen, desto mehr Credit kriegen sie. Die erste Interaktion kriegt die wenigste Anerkennung, und die letzte Interaktion kriegt die meiste.

    • Am besten geeignet für Unternehmen mit langen, komplizierten Verkaufszyklen (wie B2B-Software), bei denen die Interaktionen kurz vor dem Kauf meistens den größten Einfluss auf die endgültige Entscheidung haben.

Jedes Modell sieht die Interaktion mit Geräten anders. Viele erfolgreiche Marketingteams nutzen mehrere Modelle, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Sie vermeiden es, sich auf eine einzige isolierte Sichtweise zu verlassen, um ihre Werbeausgaben oder ihren ROAS zu rechtfertigen.

Herausforderungen und Einschränkungen der geräteübergreifenden Attribution

Beim Aufbau einer fortschrittlichen Marketingstrategie wirst du unweigerlich auf viele Hürden stoßen. Große Identitätslücken, Datenschutzprobleme, Plattformbeschränkungen und unvollständige Daten machen eine perfekte Zuordnung echt unmöglich. Attributionsmodelle schätzen nur den Einfluss des Marketings. Sie beweisen absolut keine direkte Ursache. Du solltest realistische Erwartungen an das Tracking haben und deine Daten sorgfältig auswerten.

Wie Datenschutz die geräteübergreifende Attribution verändert

Die sich ändernden Erwartungen der Leute zum Datenschutz, strenge Einschränkungen bei Webbrowsern und Änderungen auf Plattformebene haben komplett verändert, was man heute mit geräteübergreifender Attribution realistisch erreichen kann. Die starke Reduzierung von Drittanbieter-Cookies, strenge Berechtigungen auf Geräteebene und plattformspezifische Messbeschränkungen machen die Attribution auf Benutzerebene auf allen mobilen Geräten viel schwieriger. 

Große Updates von Tech-Giganten wie Apple haben Auswirkungen auf iOS-Nutzer auf der ganzen Welt. Datenschutzbestimmungen wie die DSGVO und der CCPA schützen personenbezogene Daten streng. Diese wichtigen Veränderungen in der Branche betreffen alle Marketingfachleute, egal in welchem Bereich oder mit welcher Technologie sie arbeiten.

Moderne Zuordnungsstrategien setzen immer mehr auf zusammengefasste, anonymisierte und gerichtete Daten statt auf dauerhafte Benutzeridentitäten. Dieser riesige Wandel macht die Zuschreibung nicht überflüssig. Es ändert einfach, wie deine Teams ihre Marketing-Erkenntnisse verstehen und nutzen.

Die Multi-Touch-Attributionsdaten aus QR-Code-Scans und Link-Level-Daten sind in diesen neuen datenschutzbewussten Umgebungen immer noch super zuverlässig. Das Verfolgen des Engagements auf Interaktionsebene hilft Teams dabei, die Sichtbarkeit ihres Marketings zu behalten, ohne auf aufdringliche Identifikatoren angewiesen zu sein. Du kannst deine Marketingkampagnen komplett datenschutzkonform halten und trotzdem nützliche Kennzahlen sammeln.

Wie Tracking die geräteübergreifende Attribution unterstützt

Ein konsequentes Link-Tracking macht alle modernen Attributionsbemühungen viel stärker. Links und QR Codes mit UTM-Tracking bieten eine dauerhafte und super zuverlässige Möglichkeit, das Engagement auf verschiedenen Geräten zu beobachten. Sie funktionieren super, auch wenn die Identitätszuordnung komplett fehlt.

Bitly erfasst Klicks und Scans über verschiedene Geräte, Kanäle und Einstiegspunkte hinweg, aber wir verfolgen keine digitalen Konversionen, Benutzeridentitäten oder das Verhalten auf der Website. Du kannst deine Bitly-Daten ganz einfach mit umfassenderen Analysetools verbinden, um deine Attributionserkenntnisse reibungslos zu kontextualisieren. Dazu kannst du vorgefertigte Integrationen aus dem Bitly Marketplace oder eine benutzerdefinierte Lösung nutzen, die mit unserer offenen API erstellt wurde. Diese starke Kombination sorgt für zuverlässige Reporting-Dashboards, die komplett auf sicheren First-Party-Daten basieren.

Wann ist die geräteübergreifende Attribution am nützlichsten und wann nicht?

Die geräteübergreifende Attribution ist nicht für jede einzelne Marketingfrage die richtige oder passende Lösung. Du solltest die Urheberrechtsregeln mit Bedacht anwenden und nicht einfach auf alle Fälle anwenden. Die geräteübergreifende Attribution ist besonders nützlich bei längeren Überlegungsphasen, Multi-Channel-Kampagnen und gemischten Online- und Offline-Kundenreisen. Es ist super in komplizierten Situationen, wo die Interaktion schon lange vor der endgültigen Conversion stattfindet.

Ein Kunde könnte zum Beispiel einen QR Code auf einem Smart-TV scannen, mit seinem Smartphone einen Online-Shop besuchen und das Produkt dann später über seinen Laptop kaufen.

Einfachere Messmethoden reichen aber für viele andere Fälle völlig aus. Kurze Entscheidungszyklen, Einzelkanal-Kampagnen oder klar definierte Conversion-Pfade können oft sicher auf grundlegende Metriken für einzelne Geräte vertrauen. Extreme Überbewertung macht alles unnötig kompliziert, ohne dass es deine Entscheidungen wirklich besser macht. 

Je nachdem, wie dein Verkaufsprozess läuft, kann es zum Beispiel sinnvoll sein, die Attribution zu verbessern, indem du Bitly mit HubSpot verbindest – oder auch nicht.

Durchgängiges Tracking schafft eine flexible Datenbasis, die super funktioniert, egal ob deine Teams einfache Messungen oder hochentwickelte Multi-Touch-Attributionsmodelle nutzen. Bitly ist ein cooles Tool, das sowohl für Klarheit als auch für Datenbeschränkung sorgt. Die besten Strategien passen die Messung eher an die echten Geschäftsanforderungen an, statt nur auf technische Ziele zu setzen.

Mach die geräteübergreifende Zuordnung mit Bitly einfacher

Bei der geräteübergreifenden Attribution geht’s mehr darum, die Klarheit zu verbessern, als Unsicherheiten zu beseitigen. Wenn du die komplexen Wege deiner Kunden über verschiedene Geräte hinweg verstehst, kannst du bessere Entscheidungen bei der Messung treffen.

Bitly ist ein echt praktisches Tool in deinem ganzen Analyse-System. Unsere Plattform hilft proaktiven Marketern dabei, das Engagement über Links, QR Codes und digitale Kanäle hinweg konsequent zu verfolgen. Du kannst deine Marketingausgaben mit voller Zuversicht optimieren.

Bist du bereit, deinen geräteübergreifenden Erfolg zu verfolgen? Leg noch heute mit Bitly los und fang an, die Infrastruktur aufzubauen, die du brauchst, um die vielen Geschichten deiner Kunden zu erfassen.

FAQs

Was ist geräteübergreifende Attribution?

Cross-Device-Attribution ist die Methode, um zu verstehen, wie Leute mit verschiedenen Marketing-Touchpoints auf mehreren Geräten interagieren, bevor sie was machen. Es hilft Marketingfachleuten dabei, über einfache Berichte für einzelne Geräte hinauszugehen und das tatsächliche Kundenverhalten besser abzubilden.

Was ist der Unterschied zwischen geräteübergreifender Attribution und kanalübergreifender Attribution?

Cross-Channel-Attribution konzentriert sich komplett auf Interaktionen über verschiedene Marketingkanäle hinweg. Die geräteübergreifende Attribution konzentriert sich nur auf Interaktionen zwischen verschiedenen Geräten. Die beiden Konzepte passen oft super zusammen, weil die Leute während ihrer Customer Journey verschiedene Kanäle auf mehreren Geräten nutzen.

Ist die geräteübergreifende Zuordnung immer genau?

Nein. Die geräteübergreifende Attribution hängt stark von Geräte-IDs, IP-Adressen und digitalen Signalen ab, die unvollständig bleiben. Es gibt eher hilfreiche Hinweise als absolute Gewissheit. Marketer sollten diese Daten zusammen mit anderen soliden Analysetools sorgfältig auswerten.

Wie unterstützt Bitly die geräteübergreifende Attribution?

Bitly macht echt was für die geräteübergreifende Zuordnung, indem es Klicks und QR-Code-Scans über verschiedene Geräte und Kanäle hinweg genau nachverfolgt. Mit diesen detaillierten Daten auf Link-Ebene können Marketingleute die Interaktionsmuster wirklich verstehen, ohne direkte Conversions oder die persönliche Identität der Nutzer zu verfolgen.