Von Social-Media-Feeds und mobilen Apps bis hin zum sofortigen Zugriff auf E-Mails und Suchmaschinen – das Smartphone durchdringt jeden Bereich der Arbeit eines Marketingfachmanns. Und als dann die QR Codes aufkamen, rückte sogar die Smartphone-Kamera in den Mittelpunkt. Jetzt könnten Marketingfachleute den Verbrauchern einen direkten Link zu ihrer Website oder zu URLs mit detaillierten Tracking-Informationen bereitstellen, um eine bessere Datenerfassung und wertvolle Erkenntnisse zu ermöglichen.
Und, wo sind QR Codes heute? Wie setzen Marketingfachleute sie ein – und was halten die Verbraucher eigentlich von ihnen? Bitly hat über 250 Marketingfachleute dazu befragt, wie sie die QR-Codes in ihren Kampagnen dieses Jahr einsetzen, und hier sind die Ergebnisse: QR Codes regen zum Handeln an und unterstützen datengestützte Strategien für jede Marke. Wir tauchen tiefer in die Forschungsergebnisse ein, um euch interessante Themen und Wege für einen strategischeren Einsatz von QR Codes aufzuzeigen. Los geht’s!
Das große Ganze: 3 QR-Code-Themen, die du beachten solltest
Die Daten sprechen eine klare Sprache: Sowohl Marketingfachleute als auch das Publikum sind Fans von Scans. 93 % der Marketingfachleute geben an, dass sie in den letzten 12 Monaten verstärkt QR Codes eingesetzt haben, und 88 % sagen, dass die Stimmung bei den Verbrauchern positiver geworden ist. Hier erfährst du, wie Marketingfachleute sie einsetzen und wo ihre Stärken liegen.
1. Spontanes Marketing
Es ist kein Geheimnis, dass es heute schwieriger denn je ist, Aufmerksamkeit zu gewinnen und zu halten. Hier spielen QR Codes ihre Stärken aus: Sie sprechen Käufer, Registrierte oder Fans dort an, wo sie sich gerade befinden – in Echtzeit. Fast die Hälfte der Marketingfachleute gibt an, QR Codes bei Veranstaltungen (43 %) oder auf Displays im Laden (40 %) zu nutzen. Das sind zeitlich begrenzte Gelegenheiten, dein Publikum persönlich anzusprechen, und QR Codes bieten ihnen eine einfache Möglichkeit, aktiv zu werden und die URL oder Webseite mitzunehmen, wenn sie gehen.
QR Codes eignen sich auch hervorragend, um unterwegs mit dir in Kontakt zu treten und dein Publikum zu erreichen, sobald es zu Hause in seiner eigenen Umgebung ist. 46 % der Marketingfachleute nutzen sie auf Produktverpackungen, und 40 % setzen sie in Printanzeigen ein, um mit den Kunden auf deren Terrain und zu deren Bedingungen in Kontakt zu treten. E-Mail liegt mit 47 % an erster Stelle als häufigster Kanal für QR Codes, was zeigt, wie vielseitig sie sind und dass Nutzer bei Bedarf jederzeit einfachen Zugriff darauf haben.

Marketer müssen sich darauf einstellen, die Verbraucher dort zu erreichen, wo sie sich gerade befinden – es ist nicht immer möglich, sich gegen den Lärm durchzusetzen. Aber den richtigen Zeitpunkt zu finden, um einen aktuellen Bedarf zu decken, ist der beste Ansatz – egal, ob du QR Codes einsetzt oder einen ganz anderen Marketingkanal nutzt.
2. Neuheit und Exklusivität
QR Codes sind dann erfolgreich, wenn sie ein unmittelbares Bedürfnis befriedigen, dessen sich die Verbraucher bewusst sind, oder wenn sie das Interesse so sehr wecken, dass sie ihre gewohnten Verhaltensmuster unterbrechen und ihr Verhalten ändern. Vermarkter nutzen QR Codes am häufigsten für Werbeangebote oder Gutscheine (51 %), Veranstaltungsinformationen oder Anmeldungen (49 %) sowie Produktdetails oder -spezifikationen (45 %). Sie nutzen QR Codes, um wichtige Informationen bereitzustellen, damit Kunden eine fundierte Entscheidung treffen können.
Aber was bringt die Verbraucher eigentlich dazu, den Code zu scannen? Zwar spielen Rabatte und Sonderangebote eine große Rolle (33 %), doch sind sie nicht der wichtigste Kaufgrund. Exklusive Inhalte oder Informationen schneiden sogar noch besser ab (39 %), was darauf hindeutet, dass Neuheit oder Einzigartigkeit am häufigsten den Blick auf sich ziehen. Zwar sind nützliche Informationen ein beliebtes Ziel für QR Codes, doch werden Nutzer eher aktiv, wenn sie das Gefühl haben, etwas zu bekommen, das sie sonst nirgendwo finden.
Der Aufruf zum Handeln eines QR Codes ist entscheidend. Zuerst musst du ihre Aufmerksamkeit wecken und ihnen überzeugende Argumente für das Sonderangebot oder den exklusiven Einblick liefern, den sie erhalten, wenn sie den QR-Code scannen. Dann muss dein Reiseziel folgende Anforderungen erfüllen: Wenn du mit Exklusivität lockst, der Klick sie aber nur auf die Startseite deiner Website führt, schaffst du kein Vertrauen – du zerstörst es.
3. Integration verschiedener Tools und Technologien
Marketer legen großen Wert darauf, ihren Tech-Stack aufzubauen und zu optimieren. Je besser ihre digitalen Tools miteinander interagieren und Informationen austauschen können, desto besser bleibt der Überblick, und desto einfacher ist es, die Leistung der einzelnen Kanäle und Kontaktpunkte auszuwerten.
Unsere Umfrageteilnehmer äußern sich deutlich: Integration ist ein Muss. 86 % der Marketingfachleute geben an, dass die Integration ihrer QR-Code-Plattform in bestehende Marketing-Tools sehr wichtig oder entscheidend ist, und 68 % sagen, dass eine bessere Integration mit anderen Marketing-Tools den Nutzen von QR Codes für ihr Unternehmen steigern würde. Außerdem haben sie große Pläne, QR Codes mit neuen Technologien und Trends zu verbinden, darunter KI (84 %), Virtual und Augmented Reality (61 % bzw. 57 %) sowie 2D Barcodes oder vernetzte Verpackungen (56 % bzw. 40 %).

Genauso wie QR Codes eine Verbindung zwischen Erlebnissen vor Ort und Online-Interaktionen herstellen, benötigen die Plattformen, die diese Tools verwalten, ähnliche Verbindungen, um Daten bereitzustellen und die Kampagnenumsetzung zu optimieren. Die richtigen Integrationen sind die Gegenwart und Zukunft von QR Codes.
Wo Marketingfachleute mehr bewirken können
Der Bericht „Der Stand der QR Codes im Jahr 2025“ hat gezeigt, dass Marketingteams überall eine solide Grundlage für die Nutzung von QR Codes geschaffen haben, die ihre Kunden nahtlos bei jedem persönlichen Erlebnis unterstützen. Aber es gibt immer noch jede Menge Möglichkeiten, ihre Besucherzahlen, Konversionsraten und Kontakte weiter zu steigern. Schauen wir uns mal ein paar vielversprechende Möglichkeiten an.
Experimente und Neuland
Der erste Schritt zur flächendeckenden Nutzung von QR Codes bestand darin, den Menschen im Alltag das Scannen näherzubringen. Tolle Neuigkeiten: Wir sind da! Wie bereits erwähnt, nutzen Marketingfachleute Codes, um grundlegende und wichtige Informationen zu vermitteln, die Käufer benötigen. Aber es gibt noch jede Menge Spielraum, um QR Codes auf noch unerwartetere Weise einzusetzen. Große Namen wie Taylor Swift haben bereits gezeigt, was möglich ist, wenn man eine beliebte Marke mit einer spannenden Kampagne und einem QR Code kombiniert. Eine strategisch platzierte Grafik oder ein Slogan kann eine Spannung erzeugen, die die Verbraucher dazu bringt, einen weiteren Schritt zu tun – nämlich mit ihrem Smartphone zu scannen –, um das Rätsel zu lösen.
QR Codes lassen sich auch gut mit einem unvergesslichen Erlebnis kombinieren. In einer Folge des „Duct Tape Marketing“-Podcasts erzählte Amanda Holmes, CEO von Chet Holmes International, wie sie mit einer Werbetafel auf dem Rücken zu Messen erschien. Die gut gelaunten Gäste machten Fotos, auf denen zufällig ein QR Code zu sehen war, der zu weiteren Informationen über das Unternehmen führte, und Amanda weckte dabei ihr Interesse. Was die Kreativität bei QR Codes angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, und es ist an der Zeit, dass Marketingfachleute noch höhere Ziele anstreben.
Mehr Agilität und Flexibilität
QR Codes sind benutzerfreundlich und für deine zukünftigen Kunden leicht zugänglich. Und ihre Verwaltung bietet Marketern dieselben Vorteile – doch sie könnten noch mehr tun, um die Flexibilität von QR Codes voll auszuschöpfen. Zum Beispiel leitet ein Drittel der Befragten (31 %) QR Codes vierteljährlich, ein- oder zweimal im Jahr oder gar nicht weiter. Mit dynamischen QR Codes können Marketingfachleute ihre Kampagnen zielgerichteter gestalten, ihre Handlungsaufforderungen auf dem neuesten Stand halten und die beste Zielseite für ihre Zielgruppe testen. 86 % der Befragten geben an, dass eine Änderung der QR-Code-Ziele für ihre Marketingflexibilität sehr oder äußerst wertvoll wäre.
Marketingfachleute haben die Möglichkeit, die Flexibilität von QR Codes durch A/B-Tests, detaillierte Zielgruppensegmentierung, lokalisierte Kampagnen und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen. Marken bekommen aus QR Codes genau das heraus, was sie hineinstecken, und ihre Bemühungen werden davon profitieren, wenn sie die Flexibilität dieser vielseitigen Tools voll ausschöpfen.
Sicherheit
Vielleicht ist die größte Hürde für mehr Scans (und die Platzierung von QR Codes) die Sorge vor deren Missbrauch. Das ist auch keine unbegründete Sorge: Seit es QR Codes gibt, missbrauchen Cyberkriminelle sie für „Quishing“-Angriffe oder platzieren betrügerische Codes an öffentlichen Orten. Sicherheitsbedenken sind die größte Herausforderung, mit der Marketingfachleute in den kommenden Jahren rechnen, und 36 % nennen Sicherheit als eines der Hindernisse, denen Verbraucher bei der Interaktion begegnen.
Hier ist die gute Nachricht: Als Unternehmen kannst du deinen Teil dazu beitragen, das Bewusstsein und das Wissen deiner Zielgruppe zum Thema sicheres Scannen zu fördern. Mit einem klaren Branding, das dein Logo und deine Markenfarben umfasst, sowie Botschaften, die sichere Scan-Praktiken fördern (wie zum Beispiel Warnhinweise bei falschen Landingpages), kannst du das Vertrauen der Nutzer stärken und QR Codes als sicheres Werkzeug positionieren – vor allem, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden.
Datenerhebung zum Nachweis des ROI
Marketingfachleute erwarten von all ihren Kanälen einen klaren, messbaren ROI, und QR Codes bilden da keine Ausnahme. Das ergibt sich aus der Erfassung von Daten darüber, wie Kunden mit ihnen interagieren und welche Schritte sie unternehmen, sobald sie den Code gescannt haben. Marketingteams erkennen einen klaren geschäftlichen Nutzen von QR Codes, der von einem verbesserten Kundenerlebnis (27 %) bis hin zur Lead-Generierung und Kundengewinnung (21 %) reicht. Aber sie könnten noch mehr tun, um die Leistung von QR Codes zu messen. Der Großteil ihrer Datenerfassung konzentriert sich auf direkte Scan-Aktivitäten:
- Einzelne Nutzer (54 %)
- Gesamtzahl der Scans (50 %)
- Scan-Zeit- oder Datumsmuster (50 %)
- Geografische Lage (48 %)
All das sind aussagekräftige Datenpunkte (die du übrigens direkt aus Bitly Analytics abrufen kannst!), aber Marketingfachleute können definitiv noch einen Schritt weiter gehen. Nur 31 % verfolgen die Customer Journey nach dem Scannen, und nur 16 % erfassen die Umsätze, die auf QR-Code-Kampagnen zurückzuführen sind. Mithilfe von Integrationen mit ihren anderen Marketing-Tools können Marketingfachleute ein detaillierteres Bild davon zeichnen, welche Rolle QR Codes insgesamt in ihren Kampagnen spielen. Dank verbesserter Berichterstattung und eines nachweisbaren ROI können sie besser begründen, warum weiterhin in QR Codes investiert werden sollte.
4 Tipps für deine QR Code-Strategie
Wir haben gesehen, was Marketingfachleute mit QR Codes anstellen und wo sie noch mehr daraus machen könnten. Wohin soll es als Nächstes gehen? Hier sind ein paar konkrete Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um auf die Daten zu reagieren und jeden Code sinnvoll zu nutzen.
1. Nimm dir Zeit für deinen CTA
Die Zielseite deines QR Codes könnte attraktive Angebote bereithalten oder genau das bieten, wonach deine Zielgruppe sucht. Aber wenn dein Aufruf zum Handeln vage oder irreführend ist, wirst du sie vielleicht nie davon überzeugen können, den QR-Code zu scannen. Anstatt einfach nur einen QR Code ohne Kontext zu teilen oder einen Text hinzuzufügen, der dazu auffordert, „Jetzt scannen“, solltest du genau erklären, warum sie ihre Smartphone-Kamera zücken sollten. Nenne einen konkreten Rabatt, gib einen kleinen Vorgeschmack auf ein Produkt oder mach Werbung für die Veranstaltung, für die sie sich über den Link anmelden können. Halte einfach alle Versprechen ein, die du vor dem Scan gibst!
2. Vertrauen und Sicherheit stehen an erster Stelle
Wenn du der Sicherheit deiner digitalen Tools Priorität einräumst, schützt du den Ruf deiner Marke und deine Kunden. Um Sicherheitsbedenken auszuräumen, können Marketingfachleute verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Voraussetzungen für sicheres Scannen von QR Codes zu schaffen. Von der Festlegung interner Richtlinien für die Erstellung, Aktualisierung und Verbreitung von QR Codes über die Einrichtung rollenbasierter Berechtigungen bis hin zur Verwendung von Branding-Elementen für mehr Vertrauen und Wiedererkennbarkeit – ergreife alle möglichen Maßnahmen, um Sicherheitsverletzungen zu verhindern und eine Kultur der QR Code-Sicherheit zu fördern. Vielleicht der wichtigste Schutz? Wähle eine Plattform für QR Codes, die sich genauso für Sicherheit einsetzt wie dein Team.
3. Nutze QR Codes, um Engpässe zu vermeiden
Weißt du, an welcher Stelle deine Kunden auf ihrer Customer Journey ins Stocken geraten? Haben sie Schwierigkeiten, den Kundendienst zu kontaktieren oder Produkte nachzubestellen? Müssen sie sich im Laden eine Vorführung ansehen, bevor sie kaufen? Nutze Kundenumfragen und Rückmeldungen, um diese Reibungspunkte zu identifizieren, und setze QR Codes ein, um jede Interaktion reibungsloser zu gestalten.
Genauso wichtig wie zu wissen, wann QR Codes nützlich sind, ist es zu wissen, wann sie es nicht sind. Zum Beispiel sind sie in einem Social-Media-Feed vielleicht nicht gut lesbar, vor allem, wenn jemand auf seinem Smartphone scrollt – in solchen Fällen solltest du stattdessen einen einprägsamen, markenspezifischen Kurzlink verwenden.
4. Orientier dich bei deinen QR Codes an deinen Kunden
Das ist eine der ältesten bewährten Marketingmethoden überhaupt: Hör deinen Kunden zu. Manchmal stimmen die Vermutungen der Marketingfachleute mit dem tatsächlichen Verhalten der Kunden überein – aber nicht immer. Um Kampagnen durchzuführen, die bei deiner Zielgruppe ankommen, solltest du darauf achten, was sie sagt und was sie tut. Schau dir Daten wie den Umfragebericht an, den wir hier zusammengefasst haben, um herauszufinden, was Kunden zum Handeln bewegt, und führe deine eigenen Untersuchungen durch, wobei du darauf achtest, mit welchen QR Codes deine Zielgruppe interagiert. Führe CTA-Experimente und A/B-Tests durch, um herauszufinden, was deine Kunden von dir erwarten, und setze dann verstärkt auf das, was funktioniert.
Verwandle Scans mit Bitly in clevere Kampagnen
Wenn du glaubst, du hättest schon alles gesehen, was QR Codes zu bieten haben, oder sie bereits voll ausgeschöpft, dann denk nochmal nach. 2025 ist ein Wendepunkt – Marketingfachleute setzen verstärkt auf diese Tools, um ihre Zielgruppe in Echtzeit anzusprechen und aussagekräftige Marketingergebnisse zu messen.
Lade unseren Bericht zur QR-Code-Umfrage 2025 herunter und erfahre noch mehr darüber, wie Marketingfachleute QR Codes in diesem Jahr und darüber hinaus einsetzen. Sobald du bereit bist, deine eigenen QR Codes zu erstellen und zu scannen, haben wir auch dafür die passende Lösung für dich. Wähle dein Paket aus und leg noch heute los.


